Treffen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse vom 7.-11. Oktober 2026

Frankfurter Buchmesse am 7.-11. Oktober 2026

Wir sind in diesem Jahr auf der Buchmesse 2026 mit einem eigenen Stand vertreten (Halle 4.1, Stand H74). Dort möchten wir mit Fachverlagen und Digitalverantwortlichen ins Gespräch kommen, die die Zukunft ihres Verlags aktiv gestalten möchten.

Im Mittelpunkt steht unser SHI InfoPilot und die Frage, wie digitale Lösungen Fachverlage dabei unterstützen können, Inhalte, Prozesse und Angebote zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Arkadius Nowakowksi, Bereichsleiter Web-Publishing und Web-Development, wird Sie dazu an unserem Stand in einem kurzen Vortrag über aktuelle Entwicklungen und neue Ansätze informieren.

Zusammen mit unseren Partnern pagina GmbH, SiteFusion GmbH und mediaprint solutions GmbH gibt es auf der Innovation Stage in Halle 4.1 einen spannenden Vortrag zum Thema „Frag‘ das Buch: Wie KI eine interaktive Leser-Buch-Beziehung ermöglicht“.

Mittwoch, 07.10.2026, 14:30 Uhr, Stand SHI: „Fachinformationsportale neu gedacht“

Wie sieht das Fachinformationsportal der Zukunft aus?

Die Art und Weise, wie Fachinformationen gefunden, genutzt und bereitgestellt werden, verändert sich. Neue technologische Möglichkeiten eröffnen dabei spannende Perspektiven für die Weiterentwicklung digitaler Fachinformationsportale. Wir zeigen aktuelle Entwicklungen, neue Ansätze und geben einen Ausblick auf kommende Produktlinien und deren Einsatzmöglichkeiten.

Freitag, 09.10.2026, 13 Uhr, Innovation Stage Halle 4.1: „Frag‘ das Buch: Wie KI eine interaktive Leser-Buch-Beziehung ermöglicht“

Was wäre, wenn Leser*innen einem Buch direkt Fragen stellen könnten? RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation) machen genau das möglich: Sie verbinden generative KI mit verlässlichen, ausgewählten Inhalten und eröffnen damit Buchverlagen neue Wege der Wissensvermittlung und Leserinteraktion.

Der Vortrag zeigt, wie Verlage RAGs nutzen können – etwa für Fachverlags-RAGs, die Inhalte gezielt durchsuchbar und dialogfähig machen, oder für einen interaktiven Zugang zu belletristischen Werken. Ein von SHI entwickelter Chatbot macht anschaulich, wie die Buch-Leser-Beziehung der Zukunft aussehen kann.

Doch welche Voraussetzungen müssen Verlage erfüllen, um die RAG-Technologie für sich wirklich fruchtbar zu machen? Hier kommen insbesondere saubere XML-Daten ins Spiel, denn nur diese bieten eine ausreichend strukturierte Grundlage, die eine KI für präzise, kontextbezogene Antworten benötigt. Genau diese liefert die BOOXITE-Plattform, die auf einem XML-first-Ansatz basiert. BOOXITE hilft Verlagen damit nicht nur, ihre Lektorats- und Herstellungsprozesse zu beschleunigen, sondern macht sie auch KI-ready.

Den Rahmen der Buchmesse möchten wir auch nutzen, um unseren neuen Geschäftsbereich „AI Engineering & Developer Productivity“ vorzustellen. Hierzu wird Daniel Sogl, Leiter des neuen Geschäftsbereichs, in zwei Vorträgen an unserem Stand näheres erläutern und Ihnen zeigen, was genau dahintersteckt.

Donnerstag, 08.10.2026, 16 Uhr, Stand SHI:
„Agenten von der Leine lassen: Was ein Team dafür beherrschen muss“

Wenn neue Kolleg:innen im Unternehmen anfangen, arbeiten sie die ersten Wochen meist unter Anleitung. Erst wenn geklärt ist, wie die Aufgabenverteilung funktioniert, wer die Ergebnisse prüft und wo ihre Kompetenzgrenzen liegen, agieren sie völlig eigenständig. Genau an diesem entscheidenden Übergangspunkt steht die Branche aktuell beim Einsatz von KI-Agenten.

Jeden Teilschritt einzeln freizugeben, spart bestenfalls ein paar Minuten. Wer jedoch eine komplette Aufgabe delegiert und ein fertig verifiziertes Resultat zurückerhält, hat einen echten Arbeitsschritt automatisiert. Wie das aussehen kann, zeige ich an einem Beispiel: Der KI-Agent erhält eine Aufgabe. Fest definierte Kontrollmechanismen prüfen sein Ergebnis und fordern Nachbesserungen ein, solange die Vorgaben nicht erfüllt sind. Der erste Entwurf scheitert vielleicht noch, doch der zweite Versuch sitzt.
Wenn solche Prozesse in der Praxis scheitern, liegt das fast nie am KI-Modell, sondern an fehlerhaften Prüfroutinen. Hinzu kommt die Frage der Sicherheit: Worauf darf ein Agent zugreifen? Hier müssen klare technische Schranken etabliert werden – eine einfache Anweisung im Prompt reicht als Leitplanke nicht aus.

Lassen Sie uns abschließend ehrlich über den Aufwand sprechen: Die rein technische Einrichtung eines solchen Workflows ist an einem Nachmittag erledigt. Er steht und fällt jedoch mit belastbaren Qualitätskontrollen, und deren Entwicklung nimmt oft Monate in Anspruch. Doch wer dieses Fundament einmal gelegt hat, für den ist der Einsatz neuer KI-Agenten letztlich nur noch ein einfacher Werkzeugwechsel.

Freitag, 09.10.2026, 10:30 Uhr, Stand SHI:
„Vom Zufallstreffer zum verlässlichen Ergebnis“

In der Buchproduktion käme niemand auf die Idee, ein inhaltlich unklares Manuskript in den Satz zu geben. In der Softwareentwicklung passiert beim Einsatz von KI-Werkzeugen derzeit jedoch genau das.

Wer heute eine Aufgabe an eine KI delegiert, erhält oft beim ersten Versuch ein brauchbares Ergebnis – beim zweiten Durchlauf sieht das Resultat jedoch plötzlich völlig anders aus. Schnell heißt es dann, die Technik sei noch nicht ausgereift. Doch das Problem liegt meist in der Aufgabenstellung: Was nicht präzise definiert ist, interpretiert das Werkzeug bei jedem Aufruf neu.

Dieser Vortrag zeigt, wie aus zufälligen Treffern verlässliche, reproduzierbare Ergebnisse werden. Der Schlüssel dazu ist eine schriftliche Vorgabe, die vor der Umsetzung entsteht, verbindlich gilt und kontinuierlich gepflegt wird. Keine Sorge: Gemeint ist kein hundertseitiges Pflichtenheft, sondern ein kompaktes Dokument, das die Kernabsicht festhält. Den größten Nutzen daraus zieht am Ende das gesamte Team, denn dieselbe Vorgabe erklärt auch neuen Kolleginnen und Kollegen sofort, warum eine Lösung genau so gebaut wurde.

Darüber hinaus beleuchten wir, wie sich diese Methode nahtlos in laufende Projekte integrieren lässt, ohne bestehende Prozesse auf den Kopf zu stellen. Wichtig ist dabei das Augenmaß: Bei vielen kleineren Aufgaben ist eine schnelle, manuelle Nachbesserung effizienter als das Schreiben einer Vorgabe. Wer diese beiden Fälle klug zu unterscheiden weiß, spart sich die Hälfte der Arbeit.

Nutzen Sie die Gelegenheit, uns persönlich kennenzulernen und mehr über uns und den SHI InfoPilot zu erfahren. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!